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RB Leipzig - Hoffnung für Fussball Leipzig |
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| Geschrieben von nh | |
| Montag, 10. August 2009 | |
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RB
Obwohl der Einstieg von Red Bull in der Fußballszene Leipzigs mittlerweile recht positiv angesehen wird, kam es auch bei diesem Einstieg zu Fanprotesten, vor allem von Anhängern der Leipziger Traditionsvereine FC Sachsen Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig. Vom insolventen FC Sachsen Leipzig wurden die vier ältesten Jugendabteilungen zu RB Leipzig übernommen, nachdem der Sächsische Fußballverband zu diesem Schritt gedrängt hat. Seine Spiele trägt RB Leipzig im "Stadion am Bad" aus, das Platz bietet für 5.500 Zuschauer. Allerdings soll ab der Saison 2010/2011 das Leipziger Zentralstadion Austragungsort der Heimspiele sein und dann zur Red Bull Arena werden, die Namensrechte wurden dazu bereits von Red Bull gesichert. Das Zentralstadion wurde erst im Jahr 2004 gebaut und fasst mehr als 44.000 Zuschauer.
Der Grund, warum Red Bull sich auf den Fußball in Leipzig konzentriert, liegt darin, dass der Konzern in Leipzig enormes Potenzial sieht, denn mit dem Zentralstadion Leipzig befindet sich dort eine moderne Fußballarena; jedoch spielen in dieser Region nur Viert- oder Fünftligisten. Dieses Potenzial zu nutzen hat sich Red Bull zu seiner Aufgabe gemacht. Ein weiteres Ziel des österreichischen Unternehmens ist die Schaffung einer Fußballeuphorie in Sachsen. Des Weiteren soll auch der Nachwuchs in der Region wieder stärker gefördert werden. Für die Saison 2009/2010 möchte der Verein in die vierte Spielklasse aufsteigen, mittelfristiges Ziel ist der Aufstieg in den Profifußball, also in die Dritte Liga. Langfristig plant man bei RB Leipzig mit der Bundesliga. Die Mannschaft von RB Leipzig Die Gründung des Vereins erfolgte nicht allzu lange bevor die Saison 2009/2010 startete. Dementsprechend schnell musste dann wiederum die Mannschaft zusammengestellt werden, die den Aufstieg in die Regionalliga realisieren soll. Bei der Präsentation der Mannschaft Anfang Juli 2009 waren gerade mal neun Akteure unter Vertrag, darunter kein einziger Torwart. Zu Beginn der Spielzeit gegen die zweite Mannschaft von Carl Zeiss Jena waren dann jedoch 24 Spieler in der neu formierten Mannschaft. Trainer der RB Leipzig ist Tino Vogel. Zum Kapitän hat der Trainer den Abwehrspieler Ingo Hertzsch bestimmt, der vom Zweitligisten FC Augsburg verpflichtet wurde. Ebenfalls vom FC Augsburg kamen der 33-jährige Linksverteidiger Lars Müller, Innenverteidiger Thomas Kläsener sowie Torhüter Sven Neuhaus. Darüber hinaus hat der für die Transfers verantwortliche sportliche Leiter Joachim Krug unter anderem Michael Lerchl von Energie Cottbus unter Vertrag genommen. Auch vom ehemaligen SSV Markranstädt wurden einige Spieler übernommen.
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