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Das Einmaleins des Grillens

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Geschrieben von ig   
Sonntag, 18. Mai 2008

Schöne Temperaturen locken jetzt die Menschen hinaus in die Natur. Und wie lässt sich ein sommerlicher Tag besser beenden, als mit einem schönen Grillabend unter Freunden. Doch dabei lauern überall kleine Fallen, wenn man ungeübt an den Grill geht. Hier nun ein paar Tricks und Tipps, damit der Grillabend ein voller Erfolg wird.

Das Wichtigste ist zunächst den Grill zu überprüfen, ob er diese Saison überhaupt noch einmal durchhält. Auf alle Fälle sollten sie darauf achten, dass er nicht wacklig ist, solide und am besten ein Tüv GS Zeichen trägt. Wenn der Grill den Test bestanden hat, geht es gleich mal an die Überprüfung des Grillbestecks. Auch das ist sehr wichtig. Lange Griffe sind dabei ganz wichtig, damit man sich nicht verbrennen kann. Ganz wichtig bei Grillparties, Kinder immer außer Reichweite des heißen Grills lassen. Um die Holzkohle auf den Grill zu bekommen, sollte man sich eine Grillschaufel besorgen, diese sind meist im Baumarkt auch nicht so teuer. Wenn man vorhat außer den guten Bratwürsten und dem Steak auch Pute, Gemüse oder Fisch zu grillen, sollten sie dass auf Aluschalen tun. Damit entgehen sie auch der Gefahr, dass Fett auf die Glut tropft.

Auch der Grillplatz sollte gut gewählt sein. Im heimischen Garten auf eigenem Grundstück ist es ja kein Problem, nur auf dem Balkon in einer Mietswohnung kann es zu Problemen kommen. Um diese charmant zu umgehen, sollten sie entweder die Nachbarn vorwarnen, oder sie gleich mit einladen. Auch bei Grillen im Park ist Vorsicht geboten. Am besten man informiert sich vorher, wo man grillen darf und wo man es besser unterlässt.

Nun noch ein paar Tipps zur richtigen Holzkohle. Dabei unterscheidet man zwischen Stücken und Briketts. Stücke nimmt man für Steaks, Geflügel, Koteletts und Gemüse. Briketts eignen sich für Braten oder Grillgut auf Aluschalen, denn sie geben mehr Hitze ab. Wenn der Beutel mit Holzkohle angebrochen ist, sollte man ihn nicht längere Zeit im Freien geöffnet stehen lassen, denn er zieht Feuchtigkeit an, und ist damit schlechter entflammbar.

Ein komplizierteres Problem gerade für Ungeübte ist das Anheizen. Eine Stunde sollte man schon einplanen bis die Holzkohle richtig durchgeglüht ist. Der Grill sollte immer windgeschützt stehen und die Kohle sollte pyramidenförmig im Grill aufgeschichtet werden. Wichtig ist nur Grillanzünder zum Anzünden zu verwenden, niemals Papier, Spiritus oder Benzin. Am besten verwendet man zum Anzünden Kaminhölzer.Sie sind etwas länger und sie verbrennen sich nicht gleich die Finger.

Wenn diese Hürden alle genommen sind, geht es endlich ans Grillen. Am besten stellen sie alles auf einen kleinen Tisch in Grillnähe. Eine Flasche Wasser sollte immer in greifbarer Nähe sein, um die Flammen löschen zu können.

Noch ein paar Worte zu Dingen die keinesfalls auf den Grill gehören, laut Grill.de. Dazu gehören gepökeltes Fleisch, Wiener Würstchen und Bockwurst. Dabei können Nitrosamide entstehen, und diese sind krebserregend.

Zum Schluss noch ein paar kleine Tricks zum erfolgreichen Grillen. Damit das Steak nicht am Rost hängen bleibt, sollte man das Rost vorher gut einölen. Um dem Grillduft und dem Geschmack eine angenehmere Note zu verleihen kann man Rosmarin- oder Wachholderblätter in die Glut legen. Und zum besseren Säubern des Grills kann man zerknüllte Alufolie benutzen.

 
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