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Schädlingsbekämpfung - natürliche - umweltschonende Methoden |
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| Geschrieben von ig | |
| Freitag, 27. März 2009 | |
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Schädlinge gibt es viele im heimischen Garten. Dabei muss man nicht immer gleich zum hochprozentigen Gift greifen, um den Schädlingen auf den Leib zu rücken. Vielmehr sollte man mehr auf natürliche Schädlingsbekämpfung setzen. Viele Pflanzen haben eine enorme Wirkung auf Schädlinge, die viele gar nicht kennen. Wirksam ist auch eine Abspritzung mit einer Brennesseljauche, aus frischen Brennesseln die man einen Tag eingeweicht hat, oder einer Kräuterbrühe, aus Tomaten- oder Rhabarberblättern. Auch Rosen sind sehr anfällig für Blattläuse. Hier kann man ihnen beikommen, indem man Lavendel zwischen die Rosen pflanzt, denn den intensiven Geruch können Blattläuse nicht leiden. Auch Knoblauchzehen, die man an die Rosen steckt bringen eine Wirkung. Eine weitere Plage im Garten die fast jeder Anbauer von Gemüse kennt sind Schnecken. Dabei kann man etwas zur Vorsorge tun und zwar schon im Winter, allerdings nur wenn es auch Frost gibt. Dazu sollte man den Boden aufharken, da die Schnecken im Boden überwintern und durch strengen Frost sterben sie ab. Bei den jetzigen milden Wintern ist das jedoch sehr unwahrscheinlich. Man sollte auf alle Fälle eine gute Bodenpflege betreiben, denn Schnecken mögen keinen glatt durchgeharkten Boden. Am liebsten legen sie ihre Eier in groben Klumpen Erde ab. Man sollte auch seine Gemüse- und Blumenbeete an sonnigen und sehr trockenen Stellen anlegen. Dabei muss man zwar mehr gießen, hat jedoch keinen Ärger mit den lästigen Tieren. Man sollte auch darauf achten, dass man nicht erst Abends gießt sondern schon am frühen Morgen. Schnecken tauchen eher Abends auf. Auch Bretter in den Beeten können die Schädlinge aufhalten. Unter ihnen ist es dunkel, so dass sich die Schnecken hier gern ansiedeln. Wenn man das Brett immer wieder dreht, kann man die Schnecken sofort vernichten. Ganz ohne Schneckenkorn oder andere chemische Mittel. Ein Geheimtipp sind auch sogenannte Bierfallen oder Schneckenzäune, welche die Tiere sehr zuverlässig fernhalten vom frischen Gemüse. Ein sehr gefürchteter Schädling in jedem Garten ist die Wühlmaus. Diese kann bei Nichtbekämpfung sehr viel Schaden anrichten. Dabei gibt es spezielle Pflanzen die die Wühlmäuse nicht leiden können, wie Knoblauch oder Holunder. Hundertprozentig ist die Wirkung jedoch nicht. Am effektivsten bei diesem Schädling ist die Wühlmausfalle. Diese stellt man an einem der frisch benutzten Gänge auf und hofft so, den Schädling schnell unschädlich machen zu können. Leider hat die Wühlmaus nur wenige natürliche Feinde, und diese leben auch nicht in einem Garten, wie z.B. der Iltis oder der Marder. |
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