Qimonda fordert Hilfsmittel vom Staat |
|
|
Geschrieben von ig
|
|
Freitag, 28. November 2008 |
|
Nun hat nach Opel auch der Chiphersteller Qimonda die Bundesregierung um eine Finanzhilfe gebeten. Die Lage ist sehr dramatisch und ohne eine Bürgschaft der Regierung in Millionenhöhe wird sich das Unternehmen nicht mehr halten können.
Die Infineon-Tochter will mit der Bürgschaft Entwicklungskosten für neue Speicherchips, die sehr klein sein sollen, decken. So hofft das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu werden, da diese Chips eine völlige Neuheit darstellen würden. Es gab bereits ein Treffen mit dem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Wie das Treffen verlaufen ist und ob es eine Bürgschaft geben wird ist noch völlig offen.
Keine Hilfe bedeutete für das Unternehmen das Aus. Die Lage wurde so dramatisch durch den massiven Preisverfall bei Speicherchips. Man prüft gerade verschiedene Hilfsoptionen. So wird eine Teilverstaatlichung des Unternehmens in Erwägung gezogen. Bis Jahresende soll es eine Entscheidung geben.
Trackback(0)
|