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Delitzscher Schokoladenwerke gerettet

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Geschrieben von nh   
Mittwoch, 1. Oktober 2008

Halloren übernimmt das Sächsische Traditionsunternehmen

„Die Produktion in den Delitzscher Schokoladenwerken geht weiter. Unser Einsatz und Engagement hat sich gelohnt“, sagt Wirtschafts- und Arbeitminister Thomas Jurk (SPD). Die Halloren Schokoladenfabrik Halle übernehmen als neuer Investor 130 der bisher rund 250 Mitarbeiter. Die anderen Mitarbeiter werden in die Bildungs- und Qualifzierungsgesellschaft (BQG) wechseln und dort für neue Aufgaben geschult. Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) dankte allen, die diese Lösung ermöglichten.
 

Besonders in den vergangenen Wochen hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit die Verhandlungen intensiv unterstützt. Staatsminister Jurk: „Die Entscheidung - Liquidation und Abwicklung oder Neuanfang - stand auf Messers Schneide. Ich bin froh, dass gemeinsam die Rettung gelungen ist. Mein ausdrücklicher Dank allen Beteiligten, besonders auch der Sparkasse Leipzig und meinem Ministerkollegen für Finanzen“, sagt Jurk. Mit einer Ausfallgarantie hat der Freistaat ein Notfallnetz für die BQG gespannt. „Ich gehe davon aus, dass es nicht benötigt wird.“

Die Finanzierung der Transfergesellschaft BQG trägt der Investor. Betriebsrat, Belegschaft, die Gewerkschaft und der vorläufige Insolvenzverwalter hatten sich auf eine Ausgestaltung der Beschäftigungsgesellschaft verständigt. Daran hat die Arbeitsagentur Leipzig intensiv mitgewirkt. Dadurch wurde das Investorenmodell möglich.

Bereits im Juli hatte das Wirtschaftsministerium eine Rettungsbeihilfe in Höhe von 1,6 Mio. Euro ausgereicht, damit das Unternehmen bis Ende September weiterarbeiten konnte. „Damit haben wir die Zeit gewonnen, die nötig war, um für die Delitzscher Schokoladenwerke eine Überlebenschance zu finden. Auch wenn leider nicht alle Arbeitnehmer im Unternehmen bleiben können, das Traditionsunternehmen und die traditionelle Marke bleiben erhalten. Mit der Übernahme in die Beschäfti¬gungsgesellschaft bleibt keiner im Regen stehen. Die Arbeitsagentur Leipzig wird darüber hinaus alles tun, damit möglichst alle rasch ein neues Angebot erhalten.“

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