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Tillich und Wöller danken sächsischen Olympioniken

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Geschrieben von nh   
Dienstag, 21. Oktober 2008

Bei einem feierlichen Empfang hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich den sächsischen Olympioniken gedankt. „Im Namen aller Sachsen möchte ich Ihnen sagen, wie stolz wir auf Sie sind“, sagte der Ministerpräsident am Montag in der Dresdner Staatskanzlei. Die Olympioniken seien in Peking Botschafter für ein weltoffenes Sachsen gewesen und hätten den Freistaat hervorragend repräsentiert. „Was zählt, ist der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles. Gleichzeitig sind wir natürlich sehr froh, Medaillengewinner in den sächsischen Reihen zu haben. Beispielsweise ist der stärkste Mann der Welt neuerdings ein Sachse“, betonte Tilich.

Zum Empfang am Montagabend kamen rund 20 Sportler, zehn Trainer sowie wichtige Vereinsvertreter und Nachwuchssportler. Für ihre Leistungen bei den Olympischen Spielen und den Paralympics in Peking wurden Matthias Steiner (Gewichtheben; Olympisches Gold), Annekatrin Thiele (Rudern; Olympisches Silber) und Steffen Zeibig (Dressurreiten; Paralympics Silber) in das Goldene Buch des Sports aufgenommen. Seit 1992 ist es Tradition, dass sich hervorragende Sportler in das Goldene Buch des Sportes der Sächsischen Staatsregierung eintragen.

"Mit dem Goldenen Buch des Sports wollen wir wichtige sportliche Erfolge für Sachsen würdigen und sie für spätere Zeiten in Erinnerung halten", erklärte Kultusminister Roland Wöller. Die Leistungen anderer Sportler würden deswegen nicht minder geschätzt. "Erfolgreiche und engagierte Sportler, die auf Doping verzichten und mit Disziplin und Leidenschaft ihre sportlichen Ziele verfolgen sind wichtige Vorbilder für den Nachwuchs. Unsere Sportler vertreten mit ihren Wettkämpfen und Leistungen in der ganzen Welt den Freistaat Sachsen und tragen damit entscheidend zur Bekanntheit unserer Heimat über die Grenzen hinweg bei", so Wöller weiter.
 
Insgesamt waren 31 Sportler aus Sachsen bei den Olympischen Sommerspielen vom 8. bis 24. August und bei den Paralympics vom 6. bis 17. September in Peking dabei. Der Freistaat unterstützt den Leistungssport jährlich mit rund zehn Millionen Euro. Weitere 6,8 Millionen Euro sind in den vergangenen fünf Jahren in den Bau und die Sanierung von Sportstätten geflossen.

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