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Berufsakademie Plauen soll künftig 600 Studierende aufnehmen

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Geschrieben von nh   
Montag, 17. August 2009

Die Studienakademie Plauen soll bis 2013 bis zu 600 Studierende aufnehmen können. Darüber informierte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst heute am Rande eines Besuches in Plauen. In den vergangenen Monaten sei von der Studienakademie eine Entwicklungskonzeption erarbeitet worden, die einen weiteren Ausbau der Akademie vorsehe. „Maßgeblich für den Ausbau der Staatlichen Studienakademie Plauen ist der Fachkräftebedarf der südwestsächsischen, aber auch der landes- und bundesweiten Wirtschaft“, so die Ministerin. Der Ausbau müsse daher in enger Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen und anderen Institutionen der Wirtschaftsförderung erfolgen.

Die Staatliche Studienakademie Plauen war 1999 als Modellversuch mit zwei Studiengängen gestartet und im Jahr 2006 in das Sächsische Berufsakademiegesetz aufgenommen worden. Sie bildet im Wesentlichen in den Bereichen Gesundheit, Technik und Management aus. In den kommenden Jahren sollen laut Entwicklungskonzeption vorhandene Studiengänge ausgebaut und bedarfsgerecht neue Studiengänge und –richtungen entwickelt werden. So soll beispielsweise im Studiengang Wirtschaft bis 2010 die Studienrichtung „Servicemanagement für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ entstehen. Der Studiengang „Handel“ wird zum Studiengang „Handel und Internationales Management“ weiterentwickelt. Im Studienbereich Technik wird der Studiengang „Technisches Management“ ausgebaut. Aussichtsreiche neue Studienangebote könnten „Betriebssicherheitsmanagement“, „Lebensmittelsicherheit“ sowie „Erde, Steine, Baustoffe“ werden.

Die vorliegende Entwicklungskonzeption, die auch die Zustimmung des Plauener Oberbürgermeisters findet, muss nun von der Direktorenkonferenz und dem Kollegium der Berufsakademie beschlossen werden. „Damit wird eine solide Grundlage für den Ausbau des Standortes geschaffen“, so Dr. Stange. Mit Blick auf den geplanten Umzug der Studienakademie auf den Plauener Amtsberg fügte die Ministerin hinzu: „Wichtig ist, dass in den kommenden Monaten alle an einem Strang ziehen: die Studienakademie, die Berufsakademie, die Stadt Plauen, Landkreis und Landesregierung. Nur so werde es gelingen, die für den Ausbau notwendigen materiellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen und bei einem straffen Zeitplan Investitionen für die Ausstattung der Labore aus dem EFRE-Förderprogramm 2007 bis 2013 nutzen zu können.

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