Passwort vergessen?
Noch keinen Account ? Hier Registrieren

Hochwasserschutz für Grimma kommt voran

Drucken
Geschrieben von nh   
Montag, 11. Mai 2009

In Grimma (Landkreis Leipzig) hat Umweltminister Frank Kupfer heute den ersten Bauabschnitt der Hochwasserschutzanlage an der Mulde symbolisch freigegeben. Der 200 Meter lange Bereich entlang der neu errichteten Polizeidirektion Westsachsen erhielt ab August 2007 eine unterirdische Dichtwand, die bis in zwölf Meter Tiefe reicht. 2008 wurde sie durch eine oberirdische Mauer mit zwei integrierten Stemmtoren ergänzt. In dem ersten Bauabschnitt der insgesamt zwei Kilometer langen Hochwasserschutzanlage hat der Freistaat rund 2,2 Millionen Euro investiert.

Kupfer lobte die städtebauliche Anpassung des Bauwerks: „Wir haben es uns in Grimma wirklich nicht leicht gemacht. Niemand wollte eine Betonmauer, hinter der die Stadt verschwindet.“ Die Alte Amtshauptmannschaft, die zum Komplex der Polizeidirektion Westsachsen gehört, sei ein hervorragendes Beispiel, wie denkmalgeschützte Gebäude in Hochwasserschutzanlagen integriert werden können.

Mit dem ersten Bauabschnitt sei ein guter Anfang gemacht, so der Minister. „Wichtig ist nun ein zügiger Baufortschritt, damit Grimma erstmals in seiner Geschichte einen dauerhaften Hochwasserschutz bekommt. Die Bilder vom August 2002 sollten uns auch heute noch eine Warnung sein.“ Um den insgesamt 29 Millionen Euro teuren Hochwasserschutz zu vollenden, sei die weitere konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten nötig.

Grimma war zum Augusthochwasser 2002 einer der am stärksten betroffenen Orte. Die Innenstadt stand bis zu einer Höhe von 3,50 Metern unter Wasser. Die Schäden lagen bei rund 220 Millionen Euro.

Trackback(0)
Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
Dieser Inhalt wurde gesperrt. Sie können keine Kommentare abgeben.

busy
 
< zurück   weiter >

  Dein Portal für den Freistaat Sachsen