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Feierliche Übergabe der neuen Mensa, des Hörsaal-, Instituts- und Seminargebäudes |
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| Geschrieben von nh | |
| Donnerstag, 4. Juni 2009 | |
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Sachsens Finanzminister Prof. Georg Unland und Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, haben heute gemeinsam die Mensa am Park (1. BA) sowie das Hörsaal- (2. BA), Instituts- (3. BA) und Seminargebäude (5. BA) am Augustusplatz an die Universität Aufgabe des Bauvorhabens insgesamt ist es, der Universität ihre Bedeutung als Stätte der Begegnung, Kultur und Wissenschaften zurückzugeben. Dazu wurde vom Architekturbüro behet bondzio lin (Münster) der Campus am Augustusplatz so neugestaltet, dass dieser in die bestehende Altstadt entlang der historischen Baulinie integriert wurde. Ein weiteres Anliegen war, Fakultäten innerstädtisch zu konzentrieren. Insgesamt setzt sich das Vorhaben aus fünf Bauabschnitten zusammen, vier davon werden heute an die Nutzer übergeben. Mensa am Park (1. Bauabschnitt): Mit dem Bau der neuen Mensa ist ein neues Eingangstor durch die Universitätsstraße in die Innenstadt entstanden. Gelungen ist auch das bauliche Zusammenspiel der Mensa mit dem angrenzenden Studentenclub „Moritzbastei“. Die Mensa bietet 890 Plätze auf zwei Ebenen und 120 Plätze in der Cafeteria. 3.900 Essensportionen können täglich produziert werden. Außerdem sind in dem Gebäude das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften und das Studentenradio „Mephisto“ untergebracht. Hörsaalgebäude (2. Bauabschnitt) Die Kapazität des Gebäudes umfasst 12 Hörsäle mit 2.600 Plätzen und 500 Leseplätze in der Bibliothek. Im Keller- und Erdgeschoss ist auf einer Fläche von 1400 Quadratmetern das Universitätsrechenzentrum - das „technisches Herz“ der gesamten Uni - untergebracht. Ins Dach wurde die Zentrale der Gebäudeleittechnik eingebaut. Die Datenströme aller Uni-Standorte laufen dort zusammen. Institutsgebäude (3. Bauabschnitt) Das Besondere an diesem neuen Gebäude (Flächenzuwachs für Uni-Campus) ist, dass es von einem privaten Investor (MIB Immobilienprojekte GmbH) gebaut wurde. Das Erdgeschoss sieht eine gewerbliche Nutzung vor, „Hausherr“ vom 1. bis 4. Obergeschoss ist das Institut der Wirtschaftswissenschaften mit 22 Seminarräumen und 900 Plätzen. Seminargebäude (5. Bauabschnitt) Dieses Gebäude hat eine übergeordnete Funktion und wird von allen Fakultäten genutzt. Ingesamt stehen 86 Seminarräume mit 2.600 Plätzen zur Verfügung. Während des Bauvorhabens wurden außerdem verschiedene Restaurierungsarbeiten (Leibnitz-Denkmal, Schinkel-Portal) und immense Leitungsverlegungen vorgenommen. Hinzu kamen archäologische Überraschungen: an der „Moritzbastei“ wurde ein alter Wehrturm von 1520 freigelegt. Hervorzuheben ist die besondere logistische Herausforderung, die mit diesem Vorhaben verbunden war. Das gute Miteinander alle Beteiligten hat viel dazu beigetragen, dass das Vorhaben mit anderen innerstädtischen Großbaustellen gewinnbringend verknüpft werden konnte.
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