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Oberwiesenthal: Bürgerbegehren zu Schwebebahn gescheitert

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Geschrieben von IG   
Donnerstag, 10. Februar 2011

2011 läuft die Betriebserlaubnis für die Fichtelbergschwebebahn aus. Aus diesem Grund hatte sich eine Bürgerinitiative gegründet, deren Begehren jetzt jedoch als unzulässig abgewiesen wurde. Dies haben die Stadtverwaltung Oberwiesenthal, das Landratsamt Erzgebirgskreis und der Wirtschaftsprüfer der Fichtelberg Schwebebahn GmbH beschlossen. Als Gründe gaben sie ein zu spätes Einreichen des Antrags, das Fehlen eines schriftlichen Antrags, eines Finanzkonzepts und einer ausreichenden Begründung an.

Die Bürgerinitiative wollte die Schwebebahn nach Ablauf der Betriebserlaubnis reparieren, während die Stadt lieber eine Kabinenumlaufbahn bauen will. Der Bürgermeister, Mirko Ernst, beklagt das schnelle Vorgehen der Bürgerinitiative, die kein Gespräch mit ihm gesucht hätte.

Zudem habe sich ein Stadtrat in der Initiative engagiert, dem alle Informationen zum Betreiber der Schwebebahn vorgelegen haben. Dieser habe jedoch nicht nach wirtschaftlichen, sondern nach emotionalen Gesichtspunkten argumentiert. Er habe den Bürgern trotz besseren Wissens erzählt, dass die Reparatur der Schwebebahn auf lange Sicht billiger sei als ein Neubau. Eine Kabinenumlaufbahn ist jedoch viel wirtschaftlicher, da man sie auf dem Kundenverkehr anpassen kann. Bei der derzeitigen Schwebebahn streitet man sich um die Zahlen. Derzeit fahre sie laut Bürgermeister jedes Jahr ein Minus von 300.000 Euro ein.

 

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