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Endspurt für die Fürstengalerie im Dresdner Schloss |
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| Geschrieben von nh | |
| Mittwoch, 22. Juli 2009 | |
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Die Fürstengalerie im Dresdner Schloss steht kurz vor ihrer baulichen Fertigstellung. Aus diesem Anlass besichtigte heute Finanzstaatssekretär Dr. Wolfgang Voß die Baustelle im ersten Obergeschoss des Zwischenflügels Nord. Theumaer Fruchtschiefer ist ein regionaler Naturstein, der den für das Schloss typischen Diagonalverband aufgreift. Die Fensternischen weisen noch den Rhythmus der Renaissancegliederung auf. Der Ausblick zum Großen Schlosshof prägt den Raum nachhaltig, gleichzeitig erhält die Galerie aus dieser Richtung das für die Ausstellung günstige Nordlicht. Die Gemälde werden zukünftig durch die mit rotem Stoff bespannte Wand besonders hervorgehoben. Mit den Bauarbeiten wurde unter Projektleitung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) im November 2008 begonnen. Diesen waren Planungsarbeiten von rund einem Jahr vorausgegangen. Die Fürstengalerie ist mit einer anspruchsvollen Raumlufttechnik ausgestattet. Ein enger Temperatur-Feuchte-Korridor ist zum Schutz der wertvollen Porträts unabdingbar. Derzeit erfolgen noch die letzten Arbeiten an der Wandbespannung und dem Fußboden. Parallel werden die Gebäudetechnik und die Klimaanlagen programmiert. Weitere Stationen des Rundganges waren die Englische Treppe und der neue Eingangsbereich zum Neuen Grünen Gewölbe. Die Englische Treppe, die ihren Namen einem englischen Gesandten verdankt, bildet zukünftig den Hauptzugang zu den Museen im Wesflügel (Neues Grünes Gewölbe, Historisches Grünes Gewölbe und Kupferstichkabinett). Derzeit erfolgen hier die Rekonstruktion des Stucks, die Leistungen zur Wandfassung, die Modellentwicklungen zur Beleuchtung und die Verlegung der historischen bzw. ergänzten Mamorplatten. Seit 1. Juli 2009 finden die Besucher einen zusätzlichen Raum auf ihrem Weg in das Neue Grüne Gewölbe (135 m²) vor. Vier Vitrinentürme zeigen den mühevollen Weg der Restaurierung des Historischen Grünen Gewölbes und stimmen die Gäste darauf ein, dass der Staatsschatz auf zwei Ebenen präsentiert wird. Außerdem sind die ehemalige Probewand des Juwelenzimmers und ein Zeitraffer über die Rekonstruktion des Pretiosensaals zu sehen. Der Bereich bildet später einmal die Verbindung zwischen Fürstengalerie und Neuem Grünen Gewölbe.
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